Test tubes and laboratory glassware isolated

Schwermetalle im Körper Teil II

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Methoden zur Schwermetalldiagnostik

Bevor man eine Schwermetallausleitung beginnt, wäre es gut zu wissen, ob und welche Schwermetalle eigentlich den Körper belasten. In diesem Artikel möchte ich verschiedene Testmethoden vorstellen und aufzeigen, welche sinnvoll sind und was dabei zu beachten ist.

  1. Blutanalyse

Eine Blutanalyse erfasst immer den Status zum Zeitpunkt der Blutabnahme und zeigt somit nur an, ob im Moment eine größere Menge der untersuchten Schadstoffe  im Blut zirkulieren. Da Schwermetalle jedoch sehr gerne im Körper eingelagert werden, kann dieser voll vergiftet, jedoch die freien Werte im Blut total unauffällig sein.  Die Blutanalyse auf Schwermetalle ist somit eigentlich nur angezeigt, wenn man kurz vorher Kontakt mit einer größeren Menge von Schadstoffen hatte. Zur Feststellung einer chronischen Vergiftung ist dieser Test nicht geeignet.

  1. Schwermetall-Provokationstest im Urin

Da Schwermetalle unter anderem durch unser Entgiftungsorgan Niere ausgeschieden werden können,  ist es möglich eine Belastung im Urin zu messen. Jedoch ist es nicht ausreichend,  nur etwas Urin zu sammeln und auf Schwermetalle untersuchen zu lassen, denn oftmals werden die giftigen Substanzen lange Zeit eingelagert und nur ein geringer Anteil der Schadstoffe landen im Urin. Darum ist es erforderlich, einen sogenannten Provokationstest durchzuführen.

Dazu wird als Vorwert eine Schwermetallmessung im Morgenurin ermittelt. Dann werden Chelatbildner verabreicht. Dabei handelt es sich um Substanzen, die Schwermetalle im Körper binden. Sie werden entweder per Infusion, als Zäpfchen oder als Kapsel verabreicht.  Über die Niere werden die Chelate mit den gebundenen Schwermetalle dann ausgeschieden und können so mit dem Morgenurin verglichen werden. Bei den Chelaten handelt es sich um DMPS, DMSA und EDTA. Dieser Provokationstest sollte unter Aufsicht eines Arztes oder Heilpraktikers durchgeführt werden und auch die Auswertung sollte durch eine Person mit entsprechender Erfahrung durchgeführt werden.

Damit man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht ist es wichtig, Normwerte je nach Chelatbildner (Welcher und die Art der Verabreichung)  und auch auf die Urinmenge zu beziehen. Wird z.B. viel getrunken, verdünnt sich die Konzentration. Deshalb sollte die Belastung immer Bezug zum Kreatininwert gemessen und verrechnet werden. Schön beschrieben ist das Verfahren auf folgender Internetseite:

http://www.agenki.de/downloads/agenki-schwermetalle-diagnose.pdf

Die Seite Agenki gehört dem Heilpraktiker  Dominik Golenhofen und vor allem das Forum ist ein wahrer Quell für reichhaltige Informationen. Hier können z.B. auch Schwermetallprovokationstests durchgeführt werden.

Für mich ist der Provokationstest eine sinnvolle und gute Methode, um Schwermetalle nachzuweisen. Hier erhält man Informationen über die Art und die Größe der Belastung. So ein Test ist jedoch nicht ganz billig und wird natürlich nicht von den Krankenkassen übernommen.

  1. MK-Schwermetalltest

Wem es nicht wichtig ist, wie viel Schwermetalle er im Körper hat, sondern nur, dass welche vorhanden sind, für den könnte der MK-Schwermetalltest interessant sein. Mit diesem kleinen Test können die Metalle Quecksilber, Blei, Cadmium, Kupfer und Zink bestimmt werden. Und zwar nicht nur im Urin, sondern man kann auch gleich seine Wasserqualität damit testen, um sich nicht gleich wieder erneut zu vergiften. Der Test ist in ein paar Minuten durchführbar und wird bei Heilpraktikern und Ärzten angeboten. Aufgrund der Einfachheit könnte er theoretisch auch zu Hause selbst gemacht werden, allerdings gibt es das Testkit nur im Set von 50 Stück. Das DMSA zur Mobilisation müsste man sich dann in diesem Fall verschreiben lassen. Weitere Infos vom Hersteller:

http://www.therapie-nach-mass.at/pdf/mkschwermetall.pdf

Ich finde diesen Test als halbquantitive Methode zur Feststellung von Schwermetallen und zur Überprüfung  bei einer Ausleitungtherapie echt sinnvoll. Als angehende Tierheilpraktikerin ziehe ich durchaus in Erwägung, diesen Test auch bei Tieren anzuwenden.

  1. Haarmineralanalyse

Mittlerweile gibt es jede Menge Anbieter der sog. Haarmineralanalyse. Hier können neben allen möglichen Mineralien auch Schadstoffe nachgewiesen werden. Allerdings zeigt es nur den Haarstatus über ca. 3 Monate an. Er kann nicht bei chemisch behandeltem Haar angewendet werden und es besteht eine gewisse Gefahr von falschen Ergebnissen durch Umwelteinflüsse. Eigentlich soweit eine recht gute Sache, jedoch werden laut Stiftung Warentest oft keine reproduzierbaren Ergebnisse erzielt und Normwerte ändern sich von Labor zu Labor. Laut Agenki.de ist eine chronische Vergiftung mit dieser Methode nicht sicher nachweisbar.

Ich würde diese Methode eventuell bei Kindern empfehlen, da die Probengewinnung sehr einfach ist. Wären da Auffälligkeiten zu sehen, könnte man gezielt weitertesten.

  1. Radionik, Bioresonanz, Kinesiologie und sonstige

Als ich vor Jahren wegen meiner gesundheitlichen Problemen zur Dunkelfelddiagnostik war, wurde bei mir das Blut zusästzlich mittels Radionik auf Quecksilber positiv getestet und auch wurde ich schon mal kinesiologisch positiv auf Schwermetalle getestet. Ich bin grundsätzlich sehr offen für diese Dinge und habe auch schon viele positive Erfahrungsberichte vor allem bei der Therapie mitbekommen, trotzdem ist es mir eher suspekt. Andererseits finde ich z.B. die TCM (Traditionelle chinesische Medizin) sehr effektiv, und diese arbeitet auch mit Energien. Ich denke, bei einem guten Therapeuten kann es durchaus sinnvoll sein, sich mithilfe dieser Methoden testen zu lassen. Von einem Versuch, Schwermetalle allein mit Hilfe dieser Methoden ausleiten zu wollen, rät auch Dr. Klinghardt ab, da die Stoffe zwar mobilisiert werden, jedoch nicht gebunden und entfernt werden.

Im nächsten Teil meiner Schwermetallserie geht es dann darum, die Übeltäter wieder loszuwerden.

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Quecksilber © marcel Fotolia.com

Schwermetalle im Körper – Teil I

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Schwermetalle als Ursache für Pickel?

Auch wenn heutzutage immer mehr auf die Umwelt geachtet wird und z. B. das Blei im Sprit an den Tankstellen verbannt wurde, gibt es immer noch sehr viele Möglichkeiten, mit allerhand Schwermetallen in Kontakt zu kommen. Einige Schwermetalle sind für unseren Organismus notwendig und kommen in geringen Mengen natürlicherweise vor (z.B. Kupfer), andere hingegen sind hochgiftig und können sowohl akute als chronische Vergiftungen erzeugen.

Giftige Schwermetalle die in den Körper gelangen, sind für die Entgiftungsorgane eine große Herausforderung. Ohne externe Unterstützung zum Beispiel durch spezielle Substanzen, die Schwermetalle binden können, ist es unserem Organismus oft gar nicht möglich, diese wieder loszuwerden. In der Folge werden die giftigen Substanzen in unserem Körper z. B. im Fettgewebe deponiert, damit sie keinen größeren Schaden anrichten können. Sind die Depots jedoch irgendwann voll, oder die Metalle werden sonst wie wieder frei (z.B. Gewichtsabnahme), können Sie für diverse Symptome verantwortlich sein. Auch Pickel und Akne können mögliche Begleiterscheinungen bei Schwermetallvergiftungen sein. So belasten Schwermetalle die Entgiftungsorgane Leber, Niere und Darm, stören die Schilddrüse und bringen so nebenbei auch noch das Hormonsystem durcheinander. Schwermetalle besetzen wichtige Bindungsstellen für andere Mineralien und Enzyme und greifen so in den Körperstoffwechsel ein.

Was sind giftige Schwermetalle und wie gelangen sie in unseren Körper?

Quecksilber

Das giftigste Schwermetall überhaupt ist das Quecksilber. Akute Vergiftungen sind heutzutage kaum mehr ein Problem, da es z.B. aus Thermometern schon längere Zeit verbannt ist. Das weitaus größere Problem sind die vielen kleinen Mengen, die über verschiedene Wege über Jahre hinweg in unseren Körper gelangen, also eine chronische Vergiftung auf Raten. So finden wir Quecksilber in unseren Energiesparlampen, in Amalgamfüllungen, in Kosmetik (z.B. Anti-Pickel-Mittel und Kosmetika) und in diversen Impfstoffen. Quecksilber reichert sich auch in der Natur immer mehr an, so sind z.B. fettreiche Seefische schon so stark mit Quecksilber belastet, dass schwangeren Frauen vom Verzehr abgeraten wird. Obwohl noch immer umstritten, sehe ich die größte Belastung in Form der Amalgamfüllungen.

Für mich ist es keine Zufall, dass ich als Jugendlicher den Mund voller Amalgam hatte, die Schilddrüse sich chronisch entzündete und das Gesicht voller Pickel war. Noch heute gibt es genügend Menschen, die noch alte Amalgamfüllungen haben. Beim Genuss von heißen oder sauren Lebensmitteln (z.B. Kaffee) und durch Reibung beim Kauen lösen sich kontinuierlich kleine Mengen Quecksilber, welches im Darm von Bakterien in organisches Quecksilber ungewandelt wird. Dieses wird dann von der Darmschleimhaut resorbiert und gelangt über das Blut in den gesamten Organismus. Beim Rausbohren und Ersetzen der Amalgamfüllungen entstehen giftige Quecksilberdämpfe, die wir dann einatmen und über den Lungenkreislauf im Körper verteilen. Auch wenn man noch nie Amalgamfüllungen hatte, kann man trotzdem stark belastet sein, da Quecksilber über die Nabelschnur und später auch über die Muttermilch an das Baby weitergegeben wird. Wer früher Amalgamfüllungen hatte und keine Schwermetallausleitung gemacht hat, wird wahrscheinlich auch immer noch belastet sein.

Die Liste der Probleme einer Quecksilbervergiftung ist lang und reicht von metallischem Geschmack im Mund,  Kopfschmerzen, Lebererkrankungen, Magen-Darm-Störungen, Ekzemen bis zu Autismus, Alzheimer, Schizophrenie und Depressionen. Einige gute Bücher wurden zum Thema von verschiedenen Autoren veröffentlicht. Eine besondere Buchempfehlung von mir finden Sie hier: Buchempfehlung für chronisch Kranke

Ein Tipp bei Windeldermatitis und Darmpilzpatienten:

Unser Organismus ist sehr schlau und erkennt, wenn er sich vor Schädigungen durch Quecksilber schützen muss. Als Schutzmaßnahme kann der Körper Pilze nutzen, welche die Schwermetalle abfangen und binden können. Leider machen Darmpilze wiederum auch so einige unangenehme Probleme und schwächen uns zusätzlich. Darmpilze sollten deshalb behandelt werden (am besten naturheilkundlich und ohne Anti-Pilz-Diät und Nystatin, ich gehe später noch darauf ein), jedoch sollte immer parallel eine Schwermetallausleitung erfolgen, damit die aus den Darmpilzen freiwerdenden Schwermetalle nicht wieder im Körper zirkulieren, sondern gebunden und ausgeschieden werden können.

Blei

Die Gefahr, sich mit Blei zu vergiften, ist heutzutage zum Glück relativ gering. Bleistaub findet sich kaum noch in der Luft, seit dem bleihaltige Antiklopfmittel verboten wurden. Auch andere  Beimischungen von Blei z. B. im Schrot oder im Lötzinn wurden stark eingeschränkt. Vorsichtig muss man sein bei glasierten Keramikgefäßen, manchen Kosmetika und auch bei billig produziertem Spielzeug. Auch in Zigaretten sind neben anderen Schwermetallen auch Blei enthalten. Die Hauptquelle für Bleivergiftungen sind alte Wasserrohre. Auf keinen Fall sollte in diesem Fall Stagnationswasser zum Trinken oder Kochen verwendet werden, Säuglinge und Kleinkinder sollten damit überhaupt nicht in Kontakt kommen. Blei schädigt das zentrale und periphere Nervensystem, die Nieren und führt zu Magen-Darm-Beschwerden. Es lagert sich statt Calcium in den Knochen ein.

Cadmium

Cadmium wird zum Einen über Tabakrauch in die Lunge, und somit in den Körper gebracht, zum Anderen ist es in Düngemitteln und Pestiziden enthalten und somit in vielen Lebensmitteln zu finden. Besonders cadmiumhaltige Nahrungsmittel sind Pilze, Schalentiere, Kakaopulver und Leinsamen. Cadmium schädigt Knochen, Immunsystem, ZNS, Nieren und fördert Arthritis und Osteoporose. Es scheint bei der Krebsentstehung beteiligt zu sein, führt zu Durchfall und Erbrechen und beeinträchtigt den Geruchssinn. Auch bei Unfruchtbarkeit ist an das Schwermetall zu denken.

Palladium

Palladium finden wir vor allem in Zahnmaterialien als billiger Goldersatz. Anstelle hochwertigem Gold wird eine Legierung aus Palladium und anderen Metallen verwendet, um bei Kronen und Inlays Kosten zu sparen. Allergien, Nervenschmerzen und Lähmungen im Gesicht, viel Speichel und Zungenbrennen sind nur einige der möglichen Folgen.

Weitere toxische Metalle

Neben den Schwermetallen gibt es auch noch andere Metalle, die in größeren Mengen toxisch im Körper wirken. Dazu zählen: Aluminium, Arsen, Kupfer, Nickel und Mangan.

Wie man gesundheitsschädliche Schwermetalle im Körper diagnostiziert und dann wieder los wird, erfahren Sie dann in Teil II und III meiner Schwermetall  Informationsserie.

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Brennnessel

Die Haut entlasten – Niere, Leber und Darm auf Vordermann bringen

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Sind unsere primären Entgiftungsorgane Leber und Niere überlastet und der Körper nutzt die Haut zur Reinigung, gibt es in der  Naturheilkunde einige schöne Möglichkeiten, um die Haut wieder zu entlasten. Pickel können abheilen und die Haut sich regenerieren.

Eine Stärkung und Reinigung von Leber, Nieren und Darm bietet sich vor allem im Frühjahr an, kann natürlich auch ganzjährig erfolgen und sollte immer durchgeführt werden, bevor man eine richtige Entgiftung, z.B. von Schwermetallen,  durchführen möchte. Hier werden die Entgiftungsorgane extrem strapaziert und sollten dementsprechend darauf vorbereitet werden.  Für eine Schwermetallentgiftung ist auf jeden Fall ein kompetenter Therapeut zuständig, da man hier schon einiges falsch machen kann. Eine kleine Leber- ,Nieren- und Darmkur lässt sich jedoch problemlos z.B. mit heimischen Kräutern als Tee oder Nahrungsergänzung durchführen. Dadurch wird der Organismus entlastet und somit das Immunsystem gestärkt.

 Entgiftung der Niere:

1. Brennnessel

Brennnessel

Die als Unkraut ungern gesehene Brennnessel ist in der Naturheilkunde ein wichtiges Heilkraut mit vielfacher Wirkung. Als Tee wirkt sie stoffwechselanregend und entschlackend, blutreinigend und wird gern bei leichter Nierenschwäche und Harnwegsinfektionen eingesetzt, da sie die Harnmenge erhöht und den Absatz erleichtert. (Wichtig! Viel trinken!) Die Brennnessel ist reich an Vitamin C, B und K  und enthält die Mineralien Kalium, Kalzium und Kieselsäure. Da sie fast überall zu finden ist, lassen sich die jungen Blätter im  Frühjahr bis zur Blüte gut sammeln. Frisch aber auch als Brennnesselpulver eignen  sie sich für Smooties , die jungen Blätter schmecken sehr gut auch im Salat.

Tipp! Entweder die Blätter kurz überbrühen und dann kalt abschrecken, damit die Brennnesselhaare zerstört werden und die Brennnesel nicht auf der Zunge brennt, oder auf einem Brett mit dem Nudelholz bearbeiten. Brennnesselblätter lassen sich auch auf Vorrat einfrieren.

2. Goldrute (Solidago)

Goldrute

Als Wildpflanze schon etwas schwieriger zu finden, wird die Goldrute als Nierenmittel Nr. 1 in vielen homöopathischen Zubereitungen und Komplexmitteln zur Nierenaktivierung und bei Entzündungen des Urogenitaltraktes verwendet. Die Goldrute wirkt harntreibend, schmerzstillend, entzündunghemmend und leicht krampflösend. Sie stärkt das Nierengewebe und soll Nierensteine vorbeugen.

Recht bekannt ist die Entgiftungskur von Phönix, welches neben Solidago noch drei weitere Kombinationspräpate enthält, um Haut, Leber und Lymphe zu entgiften. Das Phönix Entgiftungsset wird gerne von Heilpraktikern empfohlen, um Schadstoffe auszuleiten und damit dann die Entgiftungsorgane zu entlasten.

Eine fertige Nieren-Blasen Kräuter Vitalkur*  mit Solidago zur Stärkung der Niere gibt es z.B. von Dr.  Hulda Clark im Darmvital Shop.

 3. Birkenblätter

Birkenblätter

Birkenblätter haben einen harntreibenden Effekt und sind allgemein etwas milder. Sie werden hauptsächlich in Blasen- und Nierentees in Kombination mit anderen Kräutern verwendet.

Vorsicht! Alle harntreibenden Substanzen dürfen nicht bei Wasseransammlungen (Ödemen) angewendet werden, die als Folge von Herzschwäche oder Nierenerkrankungen auftreten.

Unterstützung der Leber:

 1. Löwenzahn

Löwenzahn

Wie die Brennnesel gilt auch der Löwenzahn als Unkraut. Dabei ist auch er ein wichtiges Mittel, um die Leber, vor allem die Gallenproduktion zu aktivieren. Er wirkt außerdem verdauungsfördernd, magensaftbildend und entkrampfend. Aus Löwenzahn kann man sowohl Salat als auch Löwenzahntee zubereiten. Man sagt, auf eine Tasse frische Löwenzahnblätter kommen 4 Tassen kochendes Wasser. Das ganze 10 bis 15 min ziehen lassen und dann genießen. Löwenzahn wächst zwar auf fast jeder Wiese, beim Sammeln sollte man jedoch darauf achten, dass es sich um eine ungespritzte und ungedüngte Wiese handelt. Da wäre ich heutzutage sehr vorsichtig.

Löwenzahn wird gerne als Löwenzahnsaft oder –extrakt verwendet. Ein empfehlenswertes Produkt mit Löwenzahnextrakt wäre das Trisana® Hepar-Balance* zur Leberreinigung, welches auch noch Ingwer, Curcurma und Ling Zhi Pilzpulver enthält.

 2. Mariendistel

Mariendistel

Extrakte der Mariendistel werden schon lange als wirksames Lebertherapeutikum eingesetzt. Der Wirkstoff Silymarin schützt die Leber vor bei der Entgiftung anfallenden freien Radikalen und soll auch in der Lage sein, Lebergewebe zu regenerieren. Ist die Leber durch Alkohol,  Medikamente oder entzündlichen Lebererkrankungen geschädigt, hilft der Wirkstoff auf sanfte Weise, die Schäden wieder zu beheben. Bei dieser Pflanze macht es wenig Sinn, diese selbst zu suchen, da der Wirkstoff nicht wasserlöslich ist und deshalb nicht als Tee verwendet werden kann. Damit eine ausreichende Wirkung erzielt wird sollte auf hochdosierte  Kapseln (200 – 400 mg pro Tag) zurückgegriffen werden.

 

Die Darmreinigung:

Gerade der Darm spielt eine wesentliche Rolle bei diversen Hautproblemen. Ob Neurodermitis, Ekzeme oder Akne, eine geschädigte Darmflora ist meist bei allen Problemen mit der Haut anzutreffen. Eine Darmreinigung mit anschließendem Darmfloraaufbau ist in jedem Fall sinnvoll. Einen Überblick  über dieses komplexe Thema und einige Tipps zur Durchführung erhalten sie in folgendem Artikel:

 Wie macht man eine Darmsanierung?

Wärend den Leber-, Nieren- und Darmkuren bitte das Entsäuern nicht vernachlässigen, damit anfallende Stoffwechselprodukte und Säuren auch ausreichend neutralisiert werden können.

* Werbelink

Bildquelle: Pixabay.com

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Pickel loswerden durch Entsäuern

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Viele Wege führen nach Rom, so gibt es mittlerweile sehr viele, sehr gute Möglichkeiten, eine Übersäuerung festzustellen und den Säuren-Basen-Haushalt wieder in Ordnung zu bringen. Eine einfache Methode, ein Ungleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt aufzudecken, stellt ein einfacher Urintest dar.

An dieser Stelle möchte ich gerne auf einen Artikel verweisen, den ich schon vor längerer Zeit auf meinem Autorenportal veröffentlicht habe:

Säure-Basen-Haushalt – Ein einfacher Urintest gibt Aufschluss

Wer den Test durchgeführt hat und sich nicht im gelben Bereich wiederfindet, sollten sich schleunigst mit dem Thema Entsäuerung beschäftigen.

Ich muss hier ganz klar anmerken, dass die Informationen auf diesen Seiten keinen Besuch bei einem Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker ersetzen und ich im folgendem meine Meinung und Erkenntnisse wiedergebe, die  im Verlauf meiner eigenen Erfahrungen und Nachforschungen entstanden sind.

 Entsäuerung innerlich

Beim Entsäuern gibt es heute zum Glück gute Basendrinks, die nicht nur gut wirken, sondern auch gut schmecken. Mein erster Basendrink war vor etlichen Jahren das Rebasit. Es schmeckte scheußlich! Im Beipackzettel stand noch, dass der unlösliche Rest mitgetrunken werden sollte. Regelmäßig setzte bei mir zum Schluss ein regelrechter Würgereiz ein. Heute bin ich auf die Produktserie Trisana® Bas umgestiegen. Generell verwende ich einige Produkte von Trisana. Die Firma wird also auf diesen Seiten immer wieder auftauchen.

Der Basendrink tut nicht nur gut, er schmeckt auch noch 1A. Wenn auch der enthaltene Zucker, der eigentlich bei basenbetonter Ernährung eher kontraproduktiv ist, immer mal wieder für Diskussionsstoff sorgt, so sind die Entwickler, und übrigens auch ich der Meinung, dass es besser ist, einen Drink etwas zu süßen und dafür schmackhaft zu machen, als irgendwann ein Basenprodukt abzusetzen, weil man es nicht mehr hinunter bekommt. Das Trisana® Bas ist so gut zusammengesetzt, dass es trotz Zucker wunderbar entsäuernd wirkt, was man mit einem neuerlichem Urintest ja leicht beweisen kann.

Wahrscheinlich kann man mit konsequenten Umstieg auf basische Ernährung auch ohne Basendrink auskommen, doch wird man so wohl auf einen Erfolg etwas länger warten müssen. Ich schaffe es nicht und greife deshalb auf Basendrinks zurück, die den Vorgang wesentlich beschleunigen.

Im Moment gibt es das Trisana® Bas in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen:

  • Orange (dauerhaft vorrätig)
  • Waldbeere (70er BAS zu Ehren des Firmengründers Herr Bursian – nur solange Vorrat reicht)
  • Waldmeister (JubiläumsBas zum 15-jährigem Firmenjubiläum – nur solange Vorrat reicht)

Mein Favorit ist hier der Waldmeister – ich liebe dieses Bas!

 (Zur Info: Für die meisten Produkte bei Trisana gilt die 5 + 1 Regel, also 5 Stück bestellen und bezahlen, 6 Stück erhalten)

Basorange BasWaldfrucht BasWaldmeister

Gerne sende ich ein kostenloses Probepäckchen – diese sind allerdings nur vom Orangengeschmack verfügbar.

Ein weiteres empfehlenswertes Basenprodukt ist die Produktserie von P. Jentschura. Mit dem Morgenstund Brei beginnt der Tag schon morgens basisch. Ich esse Ihn hin und wieder und finde ihn ganz in Ordnung. In Kombination mit der Wurzelkraft fruchtig hat er das gewisse Etwas. Hervorragend schmeckt der 7×7 Kräutertee, welchen ich wirklich wärmstens empfehlen kann. Die Abendmahlzeit (Tischlein Deck dich) war leider ein Fehlkauf, den ich demnächst entsorgen muss. Das ist nun so gar nicht mein Geschmack. Die Produkte von P. Jentschura gibt es normalerweise in einem guten Reformhaus , aber auch einfach über Amazon zu beziehen.

Entsäuern sollte man mindestens über einen Zeitraum von mehren Wochen oder Monaten. Da saure Stoffwechselprodukte ein Leben lang anfallen, schadet auch die regelmäßige Einnahme von Basenprodukten nicht, um erst gar nicht so viele Säuredepots im Körper entstehen zu lassen.

 Äußerliche Anwendung:

Um die Ausscheidung von Säuren über die Haut zu unterstützen und den Hautstoffwechsel anzuregen, eignen sich auch diverse basische Körperpflegemittel:

Ganz billig herzustellen ist ein basischer Badezusatz aus Totem Meer Badesalz und einem zusätzlichen Päckchen Kaiser Natron. Das ganze in heißem Wasser gelöst und als Bad mindestens eine halbe Stunde genossen, kann ganz schön reinhauen. Danach auf jeden Fall etwas ausruhen. Es gibt auch verschiedene spezielle Basenbäder von unterschiedlichen Firmen. Man kann sie versuchen, aber mir sind die meist zu teuer, um die danach im Abfluss runterzuspülen. Zur Hautpflege verwende ich hin und wieder eine basische Creme (Basische Körperlotion von fiTNE Health Care) die ich im Reformhaus kaufe. Ich finde, dass sie wunderbar dafür sorgt, dass die Haut ihre Arbeit macht und sich selbst rückfettet.

 Probleme beim Entsäuern:

Viele Menschen berichten, dass sie sich mit der Zeit vitaler, fitter und frischer fühlen. Doch kann es durchaus vorkommen, dass stattdessen Kopfschmerzen, Übelkeit oder allgemeines Unwohlsein auftreten, eine sogenannte Entsäuerungskrise. Hilfreich ist eine kleine Pause und vor allem immer viel trinken. Im Idealfall verwendet man ein mineralarmes Quellwasser (bei uns gibt es Plose oder St. Leonhardsquelle) ohne Kohlensäure. Dieses dient dem Körper als Lösemittel und hilft beim Abtransport diverser Stoffe.

Mit etwas Glück reduziert sich schon durch die Entsäuerung allein das Pickelproblem. Jedoch haben heute viele Menschen mit einer massiven Ansammlung von Giftstoffen zu kämpfen und werden sich auch mit dem Thema Entgiftung noch eingehend beschäftigen müssen.

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© Ocskay Bence - Fotolia.com

Die Pickeltheorie – Vergleich Schulmedizin und Naturheilkunde

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Pickel, ein leidiges Thema, mit dem so ziemlich jeder zumindest kurzfristig zu kämpfen hat. 90 % der Jugendlichen in der Pubertät sehen sich genau in einer sehr sensiblen Phase ihres Lebens mit dieser unschönen Hauterkrankung konfrontiert. Nur gut, dass es den anderen auch so geht. Ihr seid also mit dem Problem nicht allein. Ein kleiner Trost: die Pupertätsakne, die sog. Akne vulgaris verschwindet meist bis zum 30. Lebensjahr von alleine, so heißt es zumindest überall.

Schauen wir uns mal näher an, wodurch die Pupertätsakne eigentlich ausgelöst wird:

Die Ursache der Akne vulgaris

Irgendwann wird jeder erwachsen und genau dieser Prozess sorgt dafür, dass im Körper so allerlei Umstellungen erfolgen. Die Geschlechtsdrüsen nehmen langsam ihre Arbeit auf und es kommt zu richtigen Hormonschwankungen. Der Körper muss sich an die neue Situation und den veränderten Körperstoffwechsel erst anpassen, was einige Zeit braucht. Verantwortlich für die lästigen Pickel und Mitesser sind offenbar die Androgene, also die männlichen Geschlechtshormone. Diese werden in der Pupertät vermehrt gebildet, auch bei Mädchen. Das bekannteste ist das Testosteron. Diese Androgene aktivieren zum Einen die Hautdrüsen, welche dann vermehrt Talg bilden, zum Anderen verursachen sie eine verstärkte Verhornung des Plattenepithels der Haut. Diese Kombination kann dazu führen, dass die Ausgänge der Talgdrüsen verstopfen. Der Talg staut sich und es entstehen Mitesser. Bakterien, die sich vom Talg ernähren, siedeln sich vermehrt an. Der Körper reagiert mit Entzündungen und es entstehen unschöne Pusteln und Pickel. Drückt man etwa daran herum oder reizt die Haut noch zusätzlich mit zu viel „Pflege“, können sogar dauerhaft Narben bleiben. Zu Hormonschwankungen kommt es übrigens auch innerhalb eines Zyklus bei der Frau und bei Schwangerschaft und Geburt.

Soweit die Theorie, warum wir Pickel bekommen.

Aber warum verschwinden dann bei manchen Menschen die Pickel einfach nicht mehr, oder kommen nach dem Absetzen der Pille wieder, als wäre man wieder sweet sixteen?

 Wie kann es sein, dass die Haut, die doch eine Schutzbarriere darstellen soll, kaum mit unseren Fingern, oder gar mit nicht gewaschenen Haaren in Berührung kommen darf? Man das Gefühl hat, die Haut wie ein rohes Ei behandeln zu müssen?

In diversen Internetforen wird sehr viel Wissen ausgetauscht, doch leider soweit ich sehen kann, geht es hauptsächlich um chemische Produkte, vor allem äußerlich angewendet. Wenn alles nix taugt, geht’s an Antibiotikakuren oder noch schlimmer, monatelange Therapien mit Medikamenten, die massive Nebenwirkungen mit sich bringen. Die Erfolgsquote soll bei ca. 50 % liegen. Nicht so toll, wie ich finde.

Findet jemand einen alternativen Weg, mit Ernährungsumstellung oder mit Hilfe aus der Natur, wird er fast schon beschimpft und beleidigt. Irgendetwas läuft doch hier gewaltig schief, dabei hat die Naturheilkunde doch so einiges zu bieten.

Für alle die mehr wollen, als sich ständig die Haut mit dem neuesten Pflegezeugs zuzuschmieren, um danach festzustellen, dass es wieder nix gebracht hat, möchte ich hier einige alternative Ansätze aufzeigen, die in der Naturheilkunde nicht nur bei Pickel wirksam sein können, sondern auch bei vielen chronischen Krankheiten schon massive Verbesserungen bewirkt haben.

Ich werde hier nur Produkte und Verfahren vorstellen, die ich entweder selbst schon eingenommen oder getestet habe, bzw. die ich auch wirklich mit reinem Gewissen empfehlen kann. Aufgrund massiver gesundheitlicher Probleme musste ich mich intensiv mit Entgiftung, Entsäuerung und Darmsanierung beschäftigen. In diesem Zuge verschwanden auch mit der Zeit die lästigen Pickel und sind bis heute in dieser massiven Form nicht mehr zurückgekommen. Ab und zu ein Pickelchen in Gesicht oder Dekoltee kann schon mal vorkommen, stört mich jedoch nicht weiter. Dabei pflege ich die Haut nicht mehr besonders und esse auch ganz normal alles.

 Die Säulen der Naturheilkunde:

In der Naturheilkunde geht man davon aus, dass Pickel nicht nur durch ein hormonelles Ungleichgewicht entstehen, sonder zum großen Teil der Körper sich mit Hilfe der Haut entgiften möchte. Wenn die anderen Entgiftungsorgane, vor allem Nieren und Leber überlastet sind und der Darm nicht ganz so arbeitet wie er soll, nutzt der Körper ein wichtiges Ausscheidungsorgan, nämlich die Haut. Gerade in der heutigen Zeit, in der schon Kleinkinder ständig mit Antibiotika bombardiert werden kann man getrost davon ausgehen, dass die Darmflora in den meisten Fällen auf Dauer stark geschädigt ist und ihre normalen Funktionen nicht mehr voll erfüllen kann. Weitere Giftstoffe fallen an, die aufgrund einer hohen Durchlässigkeit der Darmschleimhaut den Körper überfluten kann. „Nur“ eine Ernährungsumstellung bringt in den meisten Fällen noch nicht den gewünschten Erfolg, der Körper muss in seiner Gesamtheit rundumerneuert und gestärkt werden. Dies geschieht mit einer Kombination aus:

 1. Entsäuerung

2. Entgiftung

3. Darmsanierung

Wie man nun erkennen kann, ist das Problem leider nicht in zwei Wochen zu lösen, doch ein konsequentes Durchführen aller Schritte, hat bei mir nicht nur mein Pickelproblem gelöst, sondern auch meine Rücken-, Nacken-,Schwindel-, und Darmprobleme so massiv verbessert, dass ich endlich auch beschwerdefreie Zeiten erleben durfte. Mein Hashimoto-Schilddrüsenproblem steht leider noch auf einem anderen Blatt…

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