Archiv für den Monat: März 2015

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Pickel loswerden durch Entsäuern

 

Viele Wege führen nach Rom, so gibt es mittlerweile sehr viele, sehr gute Möglichkeiten, eine Übersäuerung festzustellen und den Säuren-Basen-Haushalt wieder in Ordnung zu bringen. Eine einfache Methode, ein Ungleichgewicht im Säuren-Basen-Haushalt aufzudecken, stellt ein einfacher Urintest dar.

An dieser Stelle möchte ich gerne auf einen Artikel verweisen, den ich schon vor längerer Zeit auf meinem Autorenportal veröffentlicht habe:

Säure-Basen-Haushalt – Ein einfacher Urintest gibt Aufschluss

Wer den Test durchgeführt hat und sich nicht im gelben Bereich wiederfindet, sollten sich schleunigst mit dem Thema Entsäuerung beschäftigen.

Ich muss hier ganz klar anmerken, dass die Informationen auf diesen Seiten keinen Besuch bei einem Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker ersetzen und ich im folgendem meine Meinung und Erkenntnisse wiedergebe, die  im Verlauf meiner eigenen Erfahrungen und Nachforschungen entstanden sind.

 Entsäuerung innerlich

Beim Entsäuern gibt es heute zum Glück gute Basendrinks, die nicht nur gut wirken, sondern auch gut schmecken. Mein erster Basendrink war vor etlichen Jahren das Rebasit. Es schmeckte scheußlich! Im Beipackzettel stand noch, dass der unlösliche Rest mitgetrunken werden sollte. Regelmäßig setzte bei mir zum Schluss ein regelrechter Würgereiz ein. Heute bin ich auf die Produktserie Trisana® Bas umgestiegen. Generell verwende ich einige Produkte von Trisana. Die Firma wird also auf diesen Seiten immer wieder auftauchen.

Der Basendrink tut nicht nur gut, er schmeckt auch noch 1A. Wenn auch der enthaltene Zucker, der eigentlich bei basenbetonter Ernährung eher kontraproduktiv ist, immer mal wieder für Diskussionsstoff sorgt, so sind die Entwickler, und übrigens auch ich der Meinung, dass es besser ist, einen Drink etwas zu süßen und dafür schmackhaft zu machen, als irgendwann ein Basenprodukt abzusetzen, weil man es nicht mehr hinunter bekommt. Das Trisana® Bas ist so gut zusammengesetzt, dass es trotz Zucker wunderbar entsäuernd wirkt, was man mit einem neuerlichem Urintest ja leicht beweisen kann.

Wahrscheinlich kann man mit konsequenten Umstieg auf basische Ernährung auch ohne Basendrink auskommen, doch wird man so wohl auf einen Erfolg etwas länger warten müssen. Ich schaffe es nicht und greife deshalb auf Basendrinks zurück, die den Vorgang wesentlich beschleunigen.

Im Moment gibt es das Trisana® Bas in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen:

  • Orange (dauerhaft vorrätig)
  • Waldbeere (70er BAS zu Ehren des Firmengründers Herr Bursian – nur solange Vorrat reicht)
  • Waldmeister (JubiläumsBas zum 15-jährigem Firmenjubiläum – nur solange Vorrat reicht)

Mein Favorit ist hier der Waldmeister – ich liebe dieses Bas!

 (Zur Info: Für die meisten Produkte bei Trisana gilt die 5 + 1 Regel, also 5 Stück bestellen und bezahlen, 6 Stück erhalten)

Basorange BasWaldfrucht BasWaldmeister

Gerne sende ich ein kostenloses Probepäckchen – diese sind allerdings nur vom Orangengeschmack verfügbar.

Ein weiteres empfehlenswertes Basenprodukt ist die Produktserie von P. Jentschura. Mit dem Morgenstund Brei beginnt der Tag schon morgens basisch. Ich esse Ihn hin und wieder und finde ihn ganz in Ordnung. In Kombination mit der Wurzelkraft fruchtig hat er das gewisse Etwas. Hervorragend schmeckt der 7×7 Kräutertee, welchen ich wirklich wärmstens empfehlen kann. Die Abendmahlzeit (Tischlein Deck dich) war leider ein Fehlkauf, den ich demnächst entsorgen muss. Das ist nun so gar nicht mein Geschmack. Die Produkte von P. Jentschura gibt es normalerweise in einem guten Reformhaus , aber auch einfach über Amazon zu beziehen.

Entsäuern sollte man mindestens über einen Zeitraum von mehren Wochen oder Monaten. Da saure Stoffwechselprodukte ein Leben lang anfallen, schadet auch die regelmäßige Einnahme von Basenprodukten nicht, um erst gar nicht so viele Säuredepots im Körper entstehen zu lassen.

 Äußerliche Anwendung:

Um die Ausscheidung von Säuren über die Haut zu unterstützen und den Hautstoffwechsel anzuregen, eignen sich auch diverse basische Körperpflegemittel:

Ganz billig herzustellen ist ein basischer Badezusatz aus Totem Meer Badesalz und einem zusätzlichen Päckchen Kaiser Natron. Das ganze in heißem Wasser gelöst und als Bad mindestens eine halbe Stunde genossen, kann ganz schön reinhauen. Danach auf jeden Fall etwas ausruhen. Es gibt auch verschiedene spezielle Basenbäder von unterschiedlichen Firmen. Man kann sie versuchen, aber mir sind die meist zu teuer, um die danach im Abfluss runterzuspülen. Zur Hautpflege verwende ich hin und wieder eine basische Creme (Basische Körperlotion von fiTNE Health Care) die ich im Reformhaus kaufe. Ich finde, dass sie wunderbar dafür sorgt, dass die Haut ihre Arbeit macht und sich selbst rückfettet.

 Probleme beim Entsäuern:

Viele Menschen berichten, dass sie sich mit der Zeit vitaler, fitter und frischer fühlen. Doch kann es durchaus vorkommen, dass stattdessen Kopfschmerzen, Übelkeit oder allgemeines Unwohlsein auftreten, eine sogenannte Entsäuerungskrise. Hilfreich ist eine kleine Pause und vor allem immer viel trinken. Im Idealfall verwendet man ein mineralarmes Quellwasser (bei uns gibt es Plose oder St. Leonhardsquelle) ohne Kohlensäure. Dieses dient dem Körper als Lösemittel und hilft beim Abtransport diverser Stoffe.

Mit etwas Glück reduziert sich schon durch die Entsäuerung allein das Pickelproblem. Jedoch haben heute viele Menschen mit einer massiven Ansammlung von Giftstoffen zu kämpfen und werden sich auch mit dem Thema Entgiftung noch eingehend beschäftigen müssen.

© Ocskay Bence - Fotolia.com

Die Pickeltheorie – Vergleich Schulmedizin und Naturheilkunde

Pickel, ein leidiges Thema, mit dem so ziemlich jeder zumindest kurzfristig zu kämpfen hat. 90 % der Jugendlichen in der Pubertät sehen sich genau in einer sehr sensiblen Phase ihres Lebens mit dieser unschönen Hauterkrankung konfrontiert. Nur gut, dass es den anderen auch so geht. Ihr seid also mit dem Problem nicht allein. Ein kleiner Trost: die Pupertätsakne, die sog. Akne vulgaris verschwindet meist bis zum 30. Lebensjahr von alleine, so heißt es zumindest überall.

Schauen wir uns mal näher an, wodurch die Pupertätsakne eigentlich ausgelöst wird:

Die Ursache der Akne vulgaris

Irgendwann wird jeder erwachsen und genau dieser Prozess sorgt dafür, dass im Körper so allerlei Umstellungen erfolgen. Die Geschlechtsdrüsen nehmen langsam ihre Arbeit auf und es kommt zu richtigen Hormonschwankungen. Der Körper muss sich an die neue Situation und den veränderten Körperstoffwechsel erst anpassen, was einige Zeit braucht. Verantwortlich für die lästigen Pickel und Mitesser sind offenbar die Androgene, also die männlichen Geschlechtshormone. Diese werden in der Pupertät vermehrt gebildet, auch bei Mädchen. Das bekannteste ist das Testosteron. Diese Androgene aktivieren zum Einen die Hautdrüsen, welche dann vermehrt Talg bilden, zum Anderen verursachen sie eine verstärkte Verhornung des Plattenepithels der Haut. Diese Kombination kann dazu führen, dass die Ausgänge der Talgdrüsen verstopfen. Der Talg staut sich und es entstehen Mitesser. Bakterien, die sich vom Talg ernähren, siedeln sich vermehrt an. Der Körper reagiert mit Entzündungen und es entstehen unschöne Pusteln und Pickel. Drückt man etwa daran herum oder reizt die Haut noch zusätzlich mit zu viel „Pflege“, können sogar dauerhaft Narben bleiben. Zu Hormonschwankungen kommt es übrigens auch innerhalb eines Zyklus bei der Frau und bei Schwangerschaft und Geburt.

Soweit die Theorie, warum wir Pickel bekommen.

Aber warum verschwinden dann bei manchen Menschen die Pickel einfach nicht mehr, oder kommen nach dem Absetzen der Pille wieder, als wäre man wieder sweet sixteen?

 Wie kann es sein, dass die Haut, die doch eine Schutzbarriere darstellen soll, kaum mit unseren Fingern, oder gar mit nicht gewaschenen Haaren in Berührung kommen darf? Man das Gefühl hat, die Haut wie ein rohes Ei behandeln zu müssen?

In diversen Internetforen wird sehr viel Wissen ausgetauscht, doch leider soweit ich sehen kann, geht es hauptsächlich um chemische Produkte, vor allem äußerlich angewendet. Wenn alles nix taugt, geht’s an Antibiotikakuren oder noch schlimmer, monatelange Therapien mit Medikamenten, die massive Nebenwirkungen mit sich bringen. Die Erfolgsquote soll bei ca. 50 % liegen. Nicht so toll, wie ich finde.

Findet jemand einen alternativen Weg, mit Ernährungsumstellung oder mit Hilfe aus der Natur, wird er fast schon beschimpft und beleidigt. Irgendetwas läuft doch hier gewaltig schief, dabei hat die Naturheilkunde doch so einiges zu bieten.

Für alle die mehr wollen, als sich ständig die Haut mit dem neuesten Pflegezeugs zuzuschmieren, um danach festzustellen, dass es wieder nix gebracht hat, möchte ich hier einige alternative Ansätze aufzeigen, die in der Naturheilkunde nicht nur bei Pickel wirksam sein können, sondern auch bei vielen chronischen Krankheiten schon massive Verbesserungen bewirkt haben.

Ich werde hier nur Produkte und Verfahren vorstellen, die ich entweder selbst schon eingenommen oder getestet habe, bzw. die ich auch wirklich mit reinem Gewissen empfehlen kann. Aufgrund massiver gesundheitlicher Probleme musste ich mich intensiv mit Entgiftung, Entsäuerung und Darmsanierung beschäftigen. In diesem Zuge verschwanden auch mit der Zeit die lästigen Pickel und sind bis heute in dieser massiven Form nicht mehr zurückgekommen. Ab und zu ein Pickelchen in Gesicht oder Dekoltee kann schon mal vorkommen, stört mich jedoch nicht weiter. Dabei pflege ich die Haut nicht mehr besonders und esse auch ganz normal alles.

 Die Säulen der Naturheilkunde:

In der Naturheilkunde geht man davon aus, dass Pickel nicht nur durch ein hormonelles Ungleichgewicht entstehen, sonder zum großen Teil der Körper sich mit Hilfe der Haut entgiften möchte. Wenn die anderen Entgiftungsorgane, vor allem Nieren und Leber überlastet sind und der Darm nicht ganz so arbeitet wie er soll, nutzt der Körper ein wichtiges Ausscheidungsorgan, nämlich die Haut. Gerade in der heutigen Zeit, in der schon Kleinkinder ständig mit Antibiotika bombardiert werden kann man getrost davon ausgehen, dass die Darmflora in den meisten Fällen auf Dauer stark geschädigt ist und ihre normalen Funktionen nicht mehr voll erfüllen kann. Weitere Giftstoffe fallen an, die aufgrund einer hohen Durchlässigkeit der Darmschleimhaut den Körper überfluten kann. „Nur“ eine Ernährungsumstellung bringt in den meisten Fällen noch nicht den gewünschten Erfolg, der Körper muss in seiner Gesamtheit rundumerneuert und gestärkt werden. Dies geschieht mit einer Kombination aus:

 1. Entsäuerung

2. Entgiftung

3. Darmsanierung

Wie man nun erkennen kann, ist das Problem leider nicht in zwei Wochen zu lösen, doch ein konsequentes Durchführen aller Schritte, hat bei mir nicht nur mein Pickelproblem gelöst, sondern auch meine Rücken-, Nacken-,Schwindel-, und Darmprobleme so massiv verbessert, dass ich endlich auch beschwerdefreie Zeiten erleben durfte. Mein Hashimoto-Schilddrüsenproblem steht leider noch auf einem anderen Blatt…