Quecksilber © marcel Fotolia.com

Schwermetalle im Körper – Teil I

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Schwermetalle als Ursache für Pickel?

Auch wenn heutzutage immer mehr auf die Umwelt geachtet wird und z. B. das Blei im Sprit an den Tankstellen verbannt wurde, gibt es immer noch sehr viele Möglichkeiten, mit allerhand Schwermetallen in Kontakt zu kommen. Einige Schwermetalle sind für unseren Organismus notwendig und kommen in geringen Mengen natürlicherweise vor (z.B. Kupfer), andere hingegen sind hochgiftig und können sowohl akute als chronische Vergiftungen erzeugen.

Giftige Schwermetalle die in den Körper gelangen, sind für die Entgiftungsorgane eine große Herausforderung. Ohne externe Unterstützung zum Beispiel durch spezielle Substanzen, die Schwermetalle binden können, ist es unserem Organismus oft gar nicht möglich, diese wieder loszuwerden. In der Folge werden die giftigen Substanzen in unserem Körper z. B. im Fettgewebe deponiert, damit sie keinen größeren Schaden anrichten können. Sind die Depots jedoch irgendwann voll, oder die Metalle werden sonst wie wieder frei (z.B. Gewichtsabnahme), können Sie für diverse Symptome verantwortlich sein. Auch Pickel und Akne können mögliche Begleiterscheinungen bei Schwermetallvergiftungen sein. So belasten Schwermetalle die Entgiftungsorgane Leber, Niere und Darm, stören die Schilddrüse und bringen so nebenbei auch noch das Hormonsystem durcheinander. Schwermetalle besetzen wichtige Bindungsstellen für andere Mineralien und Enzyme und greifen so in den Körperstoffwechsel ein.

Was sind giftige Schwermetalle und wie gelangen sie in unseren Körper?

Quecksilber

Das giftigste Schwermetall überhaupt ist das Quecksilber. Akute Vergiftungen sind heutzutage kaum mehr ein Problem, da es z.B. aus Thermometern schon längere Zeit verbannt ist. Das weitaus größere Problem sind die vielen kleinen Mengen, die über verschiedene Wege über Jahre hinweg in unseren Körper gelangen, also eine chronische Vergiftung auf Raten. So finden wir Quecksilber in unseren Energiesparlampen, in Amalgamfüllungen, in Kosmetik (z.B. Anti-Pickel-Mittel und Kosmetika) und in diversen Impfstoffen. Quecksilber reichert sich auch in der Natur immer mehr an, so sind z.B. fettreiche Seefische schon so stark mit Quecksilber belastet, dass schwangeren Frauen vom Verzehr abgeraten wird. Obwohl noch immer umstritten, sehe ich die größte Belastung in Form der Amalgamfüllungen.

Für mich ist es keine Zufall, dass ich als Jugendlicher den Mund voller Amalgam hatte, die Schilddrüse sich chronisch entzündete und das Gesicht voller Pickel war. Noch heute gibt es genügend Menschen, die noch alte Amalgamfüllungen haben. Beim Genuss von heißen oder sauren Lebensmitteln (z.B. Kaffee) und durch Reibung beim Kauen lösen sich kontinuierlich kleine Mengen Quecksilber, welches im Darm von Bakterien in organisches Quecksilber ungewandelt wird. Dieses wird dann von der Darmschleimhaut resorbiert und gelangt über das Blut in den gesamten Organismus. Beim Rausbohren und Ersetzen der Amalgamfüllungen entstehen giftige Quecksilberdämpfe, die wir dann einatmen und über den Lungenkreislauf im Körper verteilen. Auch wenn man noch nie Amalgamfüllungen hatte, kann man trotzdem stark belastet sein, da Quecksilber über die Nabelschnur und später auch über die Muttermilch an das Baby weitergegeben wird. Wer früher Amalgamfüllungen hatte und keine Schwermetallausleitung gemacht hat, wird wahrscheinlich auch immer noch belastet sein.

Die Liste der Probleme einer Quecksilbervergiftung ist lang und reicht von metallischem Geschmack im Mund,  Kopfschmerzen, Lebererkrankungen, Magen-Darm-Störungen, Ekzemen bis zu Autismus, Alzheimer, Schizophrenie und Depressionen. Einige gute Bücher wurden zum Thema von verschiedenen Autoren veröffentlicht. Eine besondere Buchempfehlung von mir finden Sie hier: Buchempfehlung für chronisch Kranke

Ein Tipp bei Windeldermatitis und Darmpilzpatienten:

Unser Organismus ist sehr schlau und erkennt, wenn er sich vor Schädigungen durch Quecksilber schützen muss. Als Schutzmaßnahme kann der Körper Pilze nutzen, welche die Schwermetalle abfangen und binden können. Leider machen Darmpilze wiederum auch so einige unangenehme Probleme und schwächen uns zusätzlich. Darmpilze sollten deshalb behandelt werden (am besten naturheilkundlich und ohne Anti-Pilz-Diät und Nystatin, ich gehe später noch darauf ein), jedoch sollte immer parallel eine Schwermetallausleitung erfolgen, damit die aus den Darmpilzen freiwerdenden Schwermetalle nicht wieder im Körper zirkulieren, sondern gebunden und ausgeschieden werden können.

Blei

Die Gefahr, sich mit Blei zu vergiften, ist heutzutage zum Glück relativ gering. Bleistaub findet sich kaum noch in der Luft, seit dem bleihaltige Antiklopfmittel verboten wurden. Auch andere  Beimischungen von Blei z. B. im Schrot oder im Lötzinn wurden stark eingeschränkt. Vorsichtig muss man sein bei glasierten Keramikgefäßen, manchen Kosmetika und auch bei billig produziertem Spielzeug. Auch in Zigaretten sind neben anderen Schwermetallen auch Blei enthalten. Die Hauptquelle für Bleivergiftungen sind alte Wasserrohre. Auf keinen Fall sollte in diesem Fall Stagnationswasser zum Trinken oder Kochen verwendet werden, Säuglinge und Kleinkinder sollten damit überhaupt nicht in Kontakt kommen. Blei schädigt das zentrale und periphere Nervensystem, die Nieren und führt zu Magen-Darm-Beschwerden. Es lagert sich statt Calcium in den Knochen ein.

Cadmium

Cadmium wird zum Einen über Tabakrauch in die Lunge, und somit in den Körper gebracht, zum Anderen ist es in Düngemitteln und Pestiziden enthalten und somit in vielen Lebensmitteln zu finden. Besonders cadmiumhaltige Nahrungsmittel sind Pilze, Schalentiere, Kakaopulver und Leinsamen. Cadmium schädigt Knochen, Immunsystem, ZNS, Nieren und fördert Arthritis und Osteoporose. Es scheint bei der Krebsentstehung beteiligt zu sein, führt zu Durchfall und Erbrechen und beeinträchtigt den Geruchssinn. Auch bei Unfruchtbarkeit ist an das Schwermetall zu denken.

Palladium

Palladium finden wir vor allem in Zahnmaterialien als billiger Goldersatz. Anstelle hochwertigem Gold wird eine Legierung aus Palladium und anderen Metallen verwendet, um bei Kronen und Inlays Kosten zu sparen. Allergien, Nervenschmerzen und Lähmungen im Gesicht, viel Speichel und Zungenbrennen sind nur einige der möglichen Folgen.

Weitere toxische Metalle

Neben den Schwermetallen gibt es auch noch andere Metalle, die in größeren Mengen toxisch im Körper wirken. Dazu zählen: Aluminium, Arsen, Kupfer, Nickel und Mangan.

Wie man gesundheitsschädliche Schwermetalle im Körper diagnostiziert und dann wieder los wird, erfahren Sie dann in Teil II und III meiner Schwermetall  Informationsserie.

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