Schlagwort-Archiv: Akne

© Ocskay Bence - Fotolia.com

Die Pickeltheorie – Vergleich Schulmedizin und Naturheilkunde

Pickel, ein leidiges Thema, mit dem so ziemlich jeder zumindest kurzfristig zu kämpfen hat. 90 % der Jugendlichen in der Pubertät sehen sich genau in einer sehr sensiblen Phase ihres Lebens mit dieser unschönen Hauterkrankung konfrontiert. Nur gut, dass es den anderen auch so geht. Ihr seid also mit dem Problem nicht allein. Ein kleiner Trost: die Pupertätsakne, die sog. Akne vulgaris verschwindet meist bis zum 30. Lebensjahr von alleine, so heißt es zumindest überall.

Schauen wir uns mal näher an, wodurch die Pupertätsakne eigentlich ausgelöst wird:

Die Ursache der Akne vulgaris

Irgendwann wird jeder erwachsen und genau dieser Prozess sorgt dafür, dass im Körper so allerlei Umstellungen erfolgen. Die Geschlechtsdrüsen nehmen langsam ihre Arbeit auf und es kommt zu richtigen Hormonschwankungen. Der Körper muss sich an die neue Situation und den veränderten Körperstoffwechsel erst anpassen, was einige Zeit braucht. Verantwortlich für die lästigen Pickel und Mitesser sind offenbar die Androgene, also die männlichen Geschlechtshormone. Diese werden in der Pupertät vermehrt gebildet, auch bei Mädchen. Das bekannteste ist das Testosteron. Diese Androgene aktivieren zum Einen die Hautdrüsen, welche dann vermehrt Talg bilden, zum Anderen verursachen sie eine verstärkte Verhornung des Plattenepithels der Haut. Diese Kombination kann dazu führen, dass die Ausgänge der Talgdrüsen verstopfen. Der Talg staut sich und es entstehen Mitesser. Bakterien, die sich vom Talg ernähren, siedeln sich vermehrt an. Der Körper reagiert mit Entzündungen und es entstehen unschöne Pusteln und Pickel. Drückt man etwa daran herum oder reizt die Haut noch zusätzlich mit zu viel „Pflege“, können sogar dauerhaft Narben bleiben. Zu Hormonschwankungen kommt es übrigens auch innerhalb eines Zyklus bei der Frau und bei Schwangerschaft und Geburt.

Soweit die Theorie, warum wir Pickel bekommen.

Aber warum verschwinden dann bei manchen Menschen die Pickel einfach nicht mehr, oder kommen nach dem Absetzen der Pille wieder, als wäre man wieder sweet sixteen?

 Wie kann es sein, dass die Haut, die doch eine Schutzbarriere darstellen soll, kaum mit unseren Fingern, oder gar mit nicht gewaschenen Haaren in Berührung kommen darf? Man das Gefühl hat, die Haut wie ein rohes Ei behandeln zu müssen?

In diversen Internetforen wird sehr viel Wissen ausgetauscht, doch leider soweit ich sehen kann, geht es hauptsächlich um chemische Produkte, vor allem äußerlich angewendet. Wenn alles nix taugt, geht’s an Antibiotikakuren oder noch schlimmer, monatelange Therapien mit Medikamenten, die massive Nebenwirkungen mit sich bringen. Die Erfolgsquote soll bei ca. 50 % liegen. Nicht so toll, wie ich finde.

Findet jemand einen alternativen Weg, mit Ernährungsumstellung oder mit Hilfe aus der Natur, wird er fast schon beschimpft und beleidigt. Irgendetwas läuft doch hier gewaltig schief, dabei hat die Naturheilkunde doch so einiges zu bieten.

Für alle die mehr wollen, als sich ständig die Haut mit dem neuesten Pflegezeugs zuzuschmieren, um danach festzustellen, dass es wieder nix gebracht hat, möchte ich hier einige alternative Ansätze aufzeigen, die in der Naturheilkunde nicht nur bei Pickel wirksam sein können, sondern auch bei vielen chronischen Krankheiten schon massive Verbesserungen bewirkt haben.

Ich werde hier nur Produkte und Verfahren vorstellen, die ich entweder selbst schon eingenommen oder getestet habe, bzw. die ich auch wirklich mit reinem Gewissen empfehlen kann. Aufgrund massiver gesundheitlicher Probleme musste ich mich intensiv mit Entgiftung, Entsäuerung und Darmsanierung beschäftigen. In diesem Zuge verschwanden auch mit der Zeit die lästigen Pickel und sind bis heute in dieser massiven Form nicht mehr zurückgekommen. Ab und zu ein Pickelchen in Gesicht oder Dekoltee kann schon mal vorkommen, stört mich jedoch nicht weiter. Dabei pflege ich die Haut nicht mehr besonders und esse auch ganz normal alles.

 Die Säulen der Naturheilkunde:

In der Naturheilkunde geht man davon aus, dass Pickel nicht nur durch ein hormonelles Ungleichgewicht entstehen, sonder zum großen Teil der Körper sich mit Hilfe der Haut entgiften möchte. Wenn die anderen Entgiftungsorgane, vor allem Nieren und Leber überlastet sind und der Darm nicht ganz so arbeitet wie er soll, nutzt der Körper ein wichtiges Ausscheidungsorgan, nämlich die Haut. Gerade in der heutigen Zeit, in der schon Kleinkinder ständig mit Antibiotika bombardiert werden kann man getrost davon ausgehen, dass die Darmflora in den meisten Fällen auf Dauer stark geschädigt ist und ihre normalen Funktionen nicht mehr voll erfüllen kann. Weitere Giftstoffe fallen an, die aufgrund einer hohen Durchlässigkeit der Darmschleimhaut den Körper überfluten kann. „Nur“ eine Ernährungsumstellung bringt in den meisten Fällen noch nicht den gewünschten Erfolg, der Körper muss in seiner Gesamtheit rundumerneuert und gestärkt werden. Dies geschieht mit einer Kombination aus:

 1. Entsäuerung

2. Entgiftung

3. Darmsanierung

Wie man nun erkennen kann, ist das Problem leider nicht in zwei Wochen zu lösen, doch ein konsequentes Durchführen aller Schritte, hat bei mir nicht nur mein Pickelproblem gelöst, sondern auch meine Rücken-, Nacken-,Schwindel-, und Darmprobleme so massiv verbessert, dass ich endlich auch beschwerdefreie Zeiten erleben durfte. Mein Hashimoto-Schilddrüsenproblem steht leider noch auf einem anderen Blatt…