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Brennnessel

Die Haut entlasten – Niere, Leber und Darm auf Vordermann bringen

 

Sind unsere primären Entgiftungsorgane Leber und Niere überlastet und der Körper nutzt die Haut zur Reinigung, gibt es in der  Naturheilkunde einige schöne Möglichkeiten, um die Haut wieder zu entlasten. Pickel können abheilen und die Haut sich regenerieren.

Eine Stärkung und Reinigung von Leber, Nieren und Darm bietet sich vor allem im Frühjahr an, kann natürlich auch ganzjährig erfolgen und sollte immer durchgeführt werden, bevor man eine richtige Entgiftung, z.B. von Schwermetallen,  durchführen möchte. Hier werden die Entgiftungsorgane extrem strapaziert und sollten dementsprechend darauf vorbereitet werden.  Für eine Schwermetallentgiftung ist auf jeden Fall ein kompetenter Therapeut zuständig, da man hier schon einiges falsch machen kann. Eine kleine Leber- ,Nieren- und Darmkur lässt sich jedoch problemlos z.B. mit heimischen Kräutern als Tee oder Nahrungsergänzung durchführen. Dadurch wird der Organismus entlastet und somit das Immunsystem gestärkt.

 Entgiftung der Niere:

1. Brennnessel

Brennnessel

Die als Unkraut ungern gesehene Brennnessel ist in der Naturheilkunde ein wichtiges Heilkraut mit vielfacher Wirkung. Als Tee wirkt sie stoffwechselanregend und entschlackend, blutreinigend und wird gern bei leichter Nierenschwäche und Harnwegsinfektionen eingesetzt, da sie die Harnmenge erhöht und den Absatz erleichtert. (Wichtig! Viel trinken!) Die Brennnessel ist reich an Vitamin C, B und K  und enthält die Mineralien Kalium, Kalzium und Kieselsäure. Da sie fast überall zu finden ist, lassen sich die jungen Blätter im  Frühjahr bis zur Blüte gut sammeln. Frisch aber auch als Brennnesselpulver eignen  sie sich für Smooties , die jungen Blätter schmecken sehr gut auch im Salat.

Tipp! Entweder die Blätter kurz überbrühen und dann kalt abschrecken, damit die Brennnesselhaare zerstört werden und die Brennnesel nicht auf der Zunge brennt, oder auf einem Brett mit dem Nudelholz bearbeiten. Brennnesselblätter lassen sich auch auf Vorrat einfrieren.

2. Goldrute (Solidago)

Goldrute

Als Wildpflanze schon etwas schwieriger zu finden, wird die Goldrute als Nierenmittel Nr. 1 in vielen homöopathischen Zubereitungen und Komplexmitteln zur Nierenaktivierung und bei Entzündungen des Urogenitaltraktes verwendet. Die Goldrute wirkt harntreibend, schmerzstillend, entzündunghemmend und leicht krampflösend. Sie stärkt das Nierengewebe und soll Nierensteine vorbeugen.

Recht bekannt ist die Entgiftungskur von Phönix, welches neben Solidago noch drei weitere Kombinationspräpate enthält, um Haut, Leber und Lymphe zu entgiften. Das Phönix Entgiftungsset wird gerne von Heilpraktikern empfohlen, um Schadstoffe auszuleiten und damit dann die Entgiftungsorgane zu entlasten.

Eine fertige Nieren-Blasen Kräuter Vitalkur*  mit Solidago zur Stärkung der Niere gibt es z.B. von Dr.  Hulda Clark im Darmvital Shop.

 3. Birkenblätter

Birkenblätter

Birkenblätter haben einen harntreibenden Effekt und sind allgemein etwas milder. Sie werden hauptsächlich in Blasen- und Nierentees in Kombination mit anderen Kräutern verwendet.

Vorsicht! Alle harntreibenden Substanzen dürfen nicht bei Wasseransammlungen (Ödemen) angewendet werden, die als Folge von Herzschwäche oder Nierenerkrankungen auftreten.

Unterstützung der Leber:

 1. Löwenzahn

Löwenzahn

Wie die Brennnesel gilt auch der Löwenzahn als Unkraut. Dabei ist auch er ein wichtiges Mittel, um die Leber, vor allem die Gallenproduktion zu aktivieren. Er wirkt außerdem verdauungsfördernd, magensaftbildend und entkrampfend. Aus Löwenzahn kann man sowohl Salat als auch Löwenzahntee zubereiten. Man sagt, auf eine Tasse frische Löwenzahnblätter kommen 4 Tassen kochendes Wasser. Das ganze 10 bis 15 min ziehen lassen und dann genießen. Löwenzahn wächst zwar auf fast jeder Wiese, beim Sammeln sollte man jedoch darauf achten, dass es sich um eine ungespritzte und ungedüngte Wiese handelt. Da wäre ich heutzutage sehr vorsichtig.

Löwenzahn wird gerne als Löwenzahnsaft oder –extrakt verwendet. Ein empfehlenswertes Produkt mit Löwenzahnextrakt wäre das Trisana® Hepar-Balance* zur Leberreinigung, welches auch noch Ingwer, Curcurma und Ling Zhi Pilzpulver enthält.

 2. Mariendistel

Mariendistel

Extrakte der Mariendistel werden schon lange als wirksames Lebertherapeutikum eingesetzt. Der Wirkstoff Silymarin schützt die Leber vor bei der Entgiftung anfallenden freien Radikalen und soll auch in der Lage sein, Lebergewebe zu regenerieren. Ist die Leber durch Alkohol,  Medikamente oder entzündlichen Lebererkrankungen geschädigt, hilft der Wirkstoff auf sanfte Weise, die Schäden wieder zu beheben. Bei dieser Pflanze macht es wenig Sinn, diese selbst zu suchen, da der Wirkstoff nicht wasserlöslich ist und deshalb nicht als Tee verwendet werden kann. Damit eine ausreichende Wirkung erzielt wird sollte auf hochdosierte  Kapseln (200 – 400 mg pro Tag) zurückgegriffen werden.

 

Die Darmreinigung:

Gerade der Darm spielt eine wesentliche Rolle bei diversen Hautproblemen. Ob Neurodermitis, Ekzeme oder Akne, eine geschädigte Darmflora ist meist bei allen Problemen mit der Haut anzutreffen. Eine Darmreinigung mit anschließendem Darmfloraaufbau ist in jedem Fall sinnvoll. Einen Überblick  über dieses komplexe Thema und einige Tipps zur Durchführung erhalten sie in folgendem Artikel:

 Wie macht man eine Darmsanierung?

Wärend den Leber-, Nieren- und Darmkuren bitte das Entsäuern nicht vernachlässigen, damit anfallende Stoffwechselprodukte und Säuren auch ausreichend neutralisiert werden können.

* Werbelink

Bildquelle: Pixabay.com